Ein Neubeginn

„Es muß das Herz bei jedem Lebensrufe 
bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
in andre, neue Bindungen zu geben. 
Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
der uns beschützt und der uns hilft, zu leben .Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
 mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.“

Lassen Sie uns mit Hermann Hesse beginnen und folgen sie uns auf unsere Entdeckungsreise zum Puren Theatersommer Marchegg, um später mit Goethe zu sagen:
„Die Pfosten sind, die Bretter aufgeschlagen, und jedermann erwartet sich ein Fest.“

Neubeginn, um eine epische Grundlage zu schaffen, welche die Bretter, die ja bekanntlich die Welt bedeuten, zum Beben zu bringen, und gleichzeitiges Verbinden von Kultur, Natur und Geschichte. Geschichte, die sich nicht nur auf hiesige Dramatik konzentriert, sondern Dramatik, die in ihrer ureigenen Form aus der Geschichte auch anderen Orts entstanden ist, in der es um Macht, Intrigen, Liebe und dem ewigen Appell an die Vernunft und Menschlichkeit geht.
Das Areal Schloss Marchegg bietet dieses klassische Ambiente mit historischem Hintergrund. Das Gebiet des Marchfelds war sehr oft Ausgangspunkt von blutigen Schlachten, die Türken vor Wien, Napoleon, Rudolf von Habsburg gegen Ottokar Psemysl.

Herzlichst,

Karsten Lochau (künstlerischer Leiter)
Raffaela Lobner-Gmundner (Geschäftsführung)