„M A C B E T H“

GIER MACHT EINSAM

Die Verstrickungen von Gier und Macht und die daraus resultierende Vereinsamung und Entsozialisierung sind ein immerwährendes Thema
in der Literatur, speziell des Theaters. Und selten in solcher Konsequenz, Genauigkeit und erschreckend nachfühlbarer Tiefenschärfe beschrieben, wie in Shakespeares „Macbeth“.
Die Verlockung und die Verführbarkeit, der Verlust der Selbstbeherrschung und die Gewissensqual, das Infrage stellen, Negieren und Herabwürdigen einer Ethik und die daraus wachsende Verrohung, Isolation und Entmenschlichung, zieht sich durch alle Schichten, vom Königspaar über die sich maßgeblich wähnenden Spitzen der Gesellschaft bis zu den Bürgern, Angestellten und Soldaten.
Aber auch das Erwachen einer Zivilcourage, einer Gemeinschaft und die Erkenntnis einer ganz persönlichen Möglichkeit des immer wieder neu Entscheidens und Wählens. Also hochaktuell und für unser Heute relevant. Ein weiteres Thema sind die Fragen nach der Existenz und dem Einfluss übernatürlicher Kräfte und Erscheinungen, nach dem Wesen der Geister und dem Wesen des Geistes.

 

Besetzung:

 

Macbeth – Alexander Strobele

Lady Macbeth – Alexandra Maria Timmel

Banquo – Oliver Huether

Rosse – Oliver Baier

Macduff – Bernhard Majcen

Malcolm – Jakob Oberschlick

Lenox – Paul Graf

König Duncan – Rainer Stelzig

Lady Macduff/Hexe – Monika Pallua

Hecate/Arzt – Tini Kainrath

Hexe/Kammerfrau – Christina Laas

Mörder – Clemens Matzka

Hexe – Franziska Hetzel